Investitionsplanung von 500 Mio. Euro wirtschaftlich überprüft
Leitende betriebswirtschaftliche Verantwortung, später Mitglied des Geschäftsleitungskreises
Oktober 1994 bis Februar 2000. Festanstellung.

Verantwortung und Ausgangslage
Von Oktober 1994 bis Februar 2000 war ich zunächst in leitender betriebswirtschaftlicher Verantwortung tätig. Später wurde ich Mitglied des Geschäftsleitungskreises.
Das Unternehmen umfasste rund 750 Mio. Euro Umsatz und 3.500 Mitarbeitende.
Für die von der Deutschen Bahn übernommenen Stückgutaktivitäten war der Aufbau von rund 40 neuen Frachtzentren vorgesehen. Das geplante Investitionsvolumen betrug 500 Mio. Euro. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Geschäftsmodells und der vorgesehenen Investitionen musste bewertet werden.
Mein Beitrag
Ich verantwortete die betriebswirtschaftliche Bewertung des Geschäftsmodells und den Aufbau der kaufmännischen Steuerung. Dazu gehörten Investitionscontrolling, Projektcontrolling und die strategische sowie operative Ergebnissteuerung.
Die Analysen zeigten, dass ein erheblicher Teil der geplanten neuen Frachtzentren nicht rentabel gewesen wäre. Sie bildeten eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für das Management.
Ergebnis und Konsequenzen
Das geplante Investitionsvolumen wurde von 500 auf 100 Mio. Euro reduziert. Anstelle weiterer Neubauten wurden bestehende Logistikzentren gezielt ausgebaut.
Die Neuausrichtung war zugleich mit erheblichem Personalabbau verbunden. Die wirtschaftliche Neubewertung hatte damit weitreichende Konsequenzen für Investitionen, Organisation und Beschäftigung.
Lassen Sie uns über Ihre Situation sprechen.
Wenn kurzfristig kaufmännische Verantwortung erforderlich ist oder eine anspruchsvolle Veränderungssituation ansteht, sollten wir zunächst klären, ob meine Erfahrung zu Ihrer Aufgabe passt.
